Tränkwasser für Rind, Pferd, Schwein und Haustiere

 

Einleitung

Das Säugetier Mensch stimmt mit 80 % seiner Gene mit dem Rind überein, zu über 90 % mit dem Schwein, zu 98 % mit den Schimpansen (Bonobos) und sogar zu 99 % mit der Maus. Die Verwandtschaft ist groß, daher kann man davon ausgehen, was dem Menschen guttut, tut auch den anderen Säugetieren gut: Tränkwasser in Trinkwasserqualität. Warum?

Das Immunsystem ist schuld

Um Krankheiten zu bekämpfen, haben alle Säugetiere, einschließlich der Mensch, ein komplexes System entwickelt. Dieses System ist das Immunsystem, das auf den Angriff von Krankheitserregern mit einer Immunantwort reagiert.

Eine Immunantwort ist die Reaktion auf Krankheitserreger oder deren ausgeschiedenen Substanzen (Toxine). Unterschieden wird zwischen der angeborenen und der erworbenen Immunantwort. Die angeborene Immunantwort erkennt fremde Reize über vererbte Mechanismen, während die erworbene Immunantwort während der Jugendzeit und auch später neu gebildet werden (z. Bsp. durch Schutzimpfungen). Ausgelöst wird eine Immunantwort über zwei Wege der Alarmierung. Zum einen wird der „Körper“ des Eindringlings entdeckt (Krankheitserreger in der Blutbahn), zum anderen lösen die von den Krankheitserregern produzierten Toxine eine Immunantwort aus. Die Bekämpfung der Infektionsgefahr erfolgt aber grundsätzlich nur gegen den “Körper“ des Krankheitserregers, den Produzenten der Toxine. Das macht durchaus Sinn: Sind die Krankheitserreger tot, werden auch keine Toxine mehr gebildet (Verursacherprinzip).
Die Mechanismen, die im Rahmen einer Immunantwort die Beseitigung von eingedrungenen Erregern bewirken, sind äußerst vielfältig. Speziell gebildete Antikörper, biozide Substanzen, werden von Blutzellen freigesetzt (z. Bsp. aktives Chlor durch weiße Blutkörperchen) und es werden unterschiedlichste Fress- und Killerzellen aktiviert. Diese Bekämpfungsmaßnahmen wandeln auf einem schmalen Pfad. Eine Überreaktion des Immunsystems muss verhindert werden, da sie starke Gewebeschäden oder sogar den Tod des Tieres verursachen kann (anaphylaktischer Schock, septischer Schock).

Zusammenfassend ist festzuhalten: der Organismus der Säugetiere wird auf zweifache Art auf Krankheitserreger alarmiert: zum einen durch Entdeckung des Erregers selbst als „Körper“ und zum anderen durch Ausscheidungsprodukte (Toxine) des Erregers. Der Organismus reagiert daraufhin grundsätzlich mit Bekämpfungsmaßnahmen gegen den „Körper“ des Erregers.

Problematik bei der Tierhaltung

Im Tränkwasser können größere Mengen von Toxinen vorhanden sein, einerseits durch Algenbewuchs und Biofilm in den Leitungen und Trögen, andererseits durch verwesende Leichen (Vögel, Mäuse, Insekten, Asseln), Rattenurin und bei Regenwasseranlagen vor allem durch große Mengen an vom Dach abgespülten Vogelkots. Das Tier trinkt das Wasser, nimmt diese Toxine auf und sein Immunsystem „misst“ (erkennt) fälschlicherweise eine starke Infektion. Daraufhin reagiert das Immunsystem mit seinen Bekämpfungsmaßnahmen gegen die „eingedrungenen Krankheitserreger“. Nun sind aber keine Krankheitserreger vorhanden, also laufen alle Bekämpfungsmaßnahmen ins Leere. Die „Waffen“ werden nicht gebraucht und damit auch nicht verbraucht. Es erfolgt keine messbare „natürliche“ Abnahme. Im Gegenteil, mit jedem Schluck Wasser wird der Alarm durch die aufgenommenen Toxine erneuert oder gar verstärkt. Irgendwann „weiß“ das Immunsystem nicht mehr, was Sache ist: Es erzeugt jedes Mal eine große Menge Bekämpfungsmaßnahmen, die nicht verbraucht werden, bekommt aber ständig erneut akuten, hohen Alarm. Die Bekämpfungsmaßnahmen greifen in Ermangelung von echten Feinden (Krankheitserreger), den eigenen Tierkörper an (Autoimmunreaktion). Kein Wunder, dass das Immunsystem aussteigt und das Tier kränkelt. Die Leberwerte steigen unspezifisch an, indizieren eine starke Infektion, die aber vom Tierarzt bzw. dem Labor nicht bestätigt werden kann.

Ein Befüllen der Tränke mit sauberem „Stadtwasser“ hat keinen Erfolg, da Tröge, Tränken, Tränkwassersysteme, IBCs u. ä. Algenbewuchs (u.a. Blaualgen [Cyanobakterien]) und vor allem Biofilme enthalten, die das Wasser sofort wieder verschmutzen. Auf der Weide in der Sonne wird das Keimwachstum durch die warme Sonneneinstrahlung noch beschleunigt. Sauberes Wasser in einen schmutzigen Behälter zu geben, macht keinen Sinn.

Das Tränkwasser-System mit ADD.ONE ANIMAL by NOXEFIN®

Das Desinfektionsmittel ADD.ONE ANIMAL by NOXEFIN® entfaltet durch die innovative Herstellung seine außerordentliche Wirkung. So werden erstens freischwimmende Mikroorganismen sofort abgetötet, zweitens wird der Biofilm vollständig abgebaut, so dass stets einwandfreies Wasser zur Verfügung steht.

Dosierung von ADD.ONE ANIMAL by NOXEFIN®

In einer Tränkwasseranlage im Stall wird über eine Dosierpumpe das Desinfektionsmittel korrekt dem Kaltwasser zudosiert. Bei einzelnen Trögen oder Tränkwasserreservoiren (IBCs) erfolgt die Behandlung händisch beim Befüllen.
Die Konzentration beträgt 0,2 %. Diese Konzentration erfüllt die Trinkwasserverordnung für den Menschen und schadet weder Mensch noch Tier. Auch andere Tiere auf dem Hof (Hunde, Katzen, Ziegen, usw.) profitieren von dem mit ADD.ONE ANIMAL by NOXEFIN® behandelten Tränkwasser in Trinkwasserqualität.

Durch Einsatz von ADD.ONE ANIMAL by NOXEFIN® nehmen die Morbidität und die Mortalität ab. Dies gilt nicht nur für Säugetiere, sondern auch für Geflügel.

Nicht nur der Mensch profitiert von Wasser in Trinkwasserqualität, auch seine nächsten Verwandten, die Säugetiere und weitere Wirbeltiere, denn Körperbau und Immunsystem sind vom Grundprinzip ähnlich.